Weniger Mücken und Schnaken durch Minustemperaturen – ein Wintermärchen

Es gibt Volksweisheiten, die glaubt eine Generation nach der anderen. Dazu gehört auch die Hoffnung, dass lästige Stechmücken kalte Winter nicht überleben und man sich auf stechmückenfreie Sommer freuen kann. Der Wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs), Dirk Reichle, ist anderer Meinung, denn: Skandinavien und Sibirien müssten schnakenfrei sein, wenn das Märchen stimmen würde, so zu lesen in DIE RHEINPFALZ vom 15. Februar. Während in sehr kalten Wintern zwar ein paar Dauereier absterben, überlebt die Masse der Stechmückeneier und sind im Frühjahr nach wie vor schlupffähig.

Die Vorbereitungen der Kabs in Speyer laufen derzeit auf Hochtouren, da man sich auch hier aufgrund von Corona anders abstimmen muss.

Mehr als 90 Städte und Gemeinden entlang des Oberrheins haben sich länderübergreifend seit 1976 zur Kabs zusammengeschlossen.

Die Arbeit der Schnakenjäger ist aufwendig. Während sich am Boden Mitarbeiter durchs Dickicht kämpfen müssen, wird der biologische Wirkstoff Bti vom Helikopter aus verteilt.

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